„Die Botschaft dieses Gartens scheint zu lauten: überall erleben wir die Zerstörung der Natur – lasst uns etwas dagegen unternehmen und eine ökologische Insel schaffen!

Wir wollen uns prinzipiell mit einheimischen Planzen begnügen, wir wollen andere an unserem Konzept teilhaben lassen! Vielleicht wird der Besucher, nicht zuletzt durch eine visionäre oder symbolische Dimension, zum Nachdenken ... und Handeln angeregt.“

(Aus ‚Die geheimen Gärten Luxemburgs‘ von Marianne Majerus und Françoise Maas – éditions guy binsfeld)

Der Garten von Edmée und Marco Schank- Bisdorff erstreckt sich auf einem Areal von knapp 2 ha über die „Éisleker Koppen“. Am Anfang gab es lediglich einen Gemüsegarten am Haus, daneben Weideland für Milchschafe und Pferde. Nach und nach – aufgrund von England-Gartenreisen, von denen sie sich immer neu inspirieren ließen – entstanden ab 1998 die heutigen, vielseitig gestalteten Gärten als gemeinsames Projekt.

In Hausnähe befinden sich die Hochbeete für den täglichen Bedarf an Gemüse, sie werden von Stauden- und Rosen rabatten ergänzt. Ein naturbelassenes Waldstück mit viel Atmosphäre steckt die nörd liche Grenze ab, ansonsten beschützen Hecken das weitläufige Gelände vor den Winden der kalten Jahreszeit, die über die Koppen fegen.

Der von Bäumen beschattete Teich wird manchmal von Wildenten zum Ausruhen aufgesucht, im Insektenhotel kann man verschiedene Insekten beobachten, auch einige Eichhörnchen bewohnen den Garten und man findet dort allerlei Spuren von Fuchs und Dachs die regelmäßig vorbeischauen.

Den “long walk”, der im Frühjahr 2016 neu bepflanzt wird, kann man von einer Sissinghurst-Bank aus genießen. Am Ende dieses „long walk“ weitet sich die Rasenfläche in eine Art Landzunge, der Übergang des formalen Gartens zur offenen Landschaft: Wiesen und Äcker, in der Ferne Hügelketten, darüber der Wolken himmel, der sich im Wasser der drei Becken spiegelt. Die Verbindung zwischen den Wasserbecken stellen mineralische Trockenbassins her, einzelne Buchsbaumkugeln intensivieren das Grau der Steine.

Sie sind umgeben von einer Wildblumenwiese, die erst im September abgemäht wird.

Vom Spaziergang durch das Labyrinth kann man sich dann im Senkgarten neben dem Gräsergarten erholen.

Besichtigungen von Gruppen sind auf Anfrage möglich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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