Obstgarten

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  • Rapport C.C 30.3.2017 Invitatioun C.C 30.03.2017  

Aus meinem Gärtchen

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Obstgarten

Heute wollen wir uns mit einem Thema für fortgeschrittene Gärtner beschäftigen - der Veredelung von Obstbäumen. Viele denken immer, dass wir „Eist Uebst“-Gärtner ausschließlich fertige Obstbäume aus der Baumschule zur Pflanzung kaufen. Für die Testung neuer Apfelsorten oder bei Jungbäumen, deren Geschmack wir „umveredeln“ wollen, greifen wir aber auch in unseren Plantagen zu dem Trick der Umveredelung. Sollten Sie in Ihrem Garten eine Sorte haben, die Sie geschmacklich nicht überzeugt, oder Sie wünschen mehre Sorten auf einem Baum, ist das Veredeln eine gute Alternative zum Neuanpflanzen.

Beim Veredeln setzt man einen Pflanzenteil auf eine andere Pflanze auf. Dazu benötigt man grundsätzlichen einen sogenanntes „Edelreis“ – das ist ein Trieb der Pflanze, die man neu wachsen lassen möchte – und eine „Unterlage“ – das ist der Pflanzenstock, der mit seinen Wurzeln im Boden wächst und auf den der Edelreis aufgesetzt wird. Normalerweise werden gleiche Pflanzenarten zum veredeln verwendet. Je verwandter diese sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Veredelung zum Erfolg führt. Einen Apfeltrieb setzten Sie demnach auf einen Apfelbaum.

Auf das Edelreis kommt es an

Oft werden wir von Privat-Gärtnern angesprochen, ob wir deren alten Sorten aus dem Hausgarten nicht retten könnten. Möglich ist dies, doch sollten Sie sich an Ihre Baumschule wenden und diese wird Sie nach einem entsprechendem „Edelreis“ fragen. Als Edelreis verwenden Sie am allerbesten einen ca. 15 cm langen einjährigen Trieb des gewünschten Baumes. Er sollte einige Knospen tragen. In der Dicke sollten Edelreis und Unterlage ungefähr gleich sein. Suchen Sie sich einen entsprechenden Ast an der Unterlage, der auch einige Knospen trägt und schneiden Sie ihn schräg auf ca. 5-10 cm Länge ein. Hierbei den Schnitt vom Körper weg tätigen, da sie so sauberer Arbeiten können und die Faserstruktur der Triebe weniger zerstört wird. Denselben Schnitt müssen Sie dann am Edelreis durchführen (Wuchsrichtung der Knospen beachten!). Beide Hälften sollten nun gut aufeinander passen.

Knospen in Schnittnähe

In dem Bereich in dem Unterlage und Edelreis übereinander liegen, muss sich eine Knospe am Edelreis befinden. Seien Sie etwas vorsichtig und versuchen Sie, die aufgeschnittene Seite nicht mit den Fingern zu berühren. Sie müssen sauber bleiben. Umwickeln Sie den neuen Ast mit Bast und bestreichen Sie ihn mit Baumwachs. Er ist später der Stamm des neuen Kronenteil Ihres Baumes.

Edelreis im März verarbeiten

Der optimale Zeitpunkt einen Edelreis zu schneiden, ist in der Winterruhe des Baumes. Er darf jedoch nicht bei Frost geschnitten werden! Bis zur Veredelung wartet man jedoch am besten bis in den März. Eine gute Lagermöglichkeit für das Edelreis ist in feuchtem Sand. Dort sollte er bedeckt und gekühlt – jedoch frostfrei – untergebracht sein. Die „Eist Uebst-Us Uebscht“ –Gärtner wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg mit der Herausforderung der Baumveredelung!

Andreas Löbke

Holunder ist eine der wichtigsten Wildobstarten. Aus den Beeren gewinnt man unter anderem wohlschmeckenden Saft und Gelee.

Die besten sind vollreif und schwarz

Wer Blüten und vor allem Beeren von Holunder nutzen will, darf sich nicht mit irgendeinem wilden Feld-, Wald- und Wiesenholunder abgeben. Unter diesen Umständen haben Kultursorten wie etwa ‚Haschberg‘ absoluten Vorrang.

Solche Sträucher haben umfangreichere Blüten- und Fruchtstände mit größeren Beeren, die etwas überhängen, so dass Vögel sie kaum räubern können. Merkmale guter Sorten sind ferner rötliche Fruchtstiele und dass alle Beeren eines Fruchtstandes gleichzeitig reifen, nicht folgernd wie oft bei wilden Holundersträuchern zu beobachten.

Dient Holunder tatsächlich als Obstlieferant, kann man ihn, was seine Ansprüche betrifft, ansatzweise mit einem Apfelbaum vergleichen. Voraussetzungen für reichen Ertrag sind vollkommen freier, sonniger Stand und mittelschwerer, nährstoffreicher, tiefgründiger, feuchter Boden. Gut tragende Exemplare müssen regelmäßig gedüngt werden, damit sie triebfähig bleiben, immer wieder junges Holz entwickeln, gut blühen und fruchten.

Bevorzugte Stammform sind Busch und Viertelstamm, die Pflegemaßnahmen und Ernte erleichtern. Holunder als Obstlieferant muss geschnitten werden. Vorrangig geht es ums Entfernen älterer, abgetragener Triebe und schwachen Holzes.

Ziel ist ein kräftiges Traggerüst möglichst nah am Stamm, denn dieses bildet die jungen tragenden Zweige. Müssen dazu ältere Äste zurückgenommen werden, kürzt man auf stammnahe Jungtriebe oder auf untere Knospen im unteren Bereich, nicht zu nahe an den Knospen. Ein richtig geschnittener Viertelstamm hat höchstens 20-22 aufrechte, kräftige, vorjährige Triebe, an deren Seitentrieben die endständigen Trugdolden entstehen. Diese entwickeln sich so bodennah, dass Blüten und Früchte bequem geerntet werden können, gegebenenfalls mit einer kurzen Leiter.

Erzeugnisse aus Holunderbeeren sind wieder ganz aktuell, wohl auch im Gefolge intensiver Hinweise auf die Nutzung von Wildobstarten. Das fällt bei Holunder leicht, braucht er sich doch nur etwas nachdrücklicher in Erinnerung zu bringen. Aus Holunderbeeren macht man Saft, Gelee, Suppen, Wein, Likör. Da der Saft stark färbt, wird er auch zum Färben von Lebensmitteln gebraucht.

Man erntet die Beeren, wenn sich möglichst alle einer Dolde dunkel färbten. An dieser Stelle die Warnung, dass rohe Holunderbeeren unbekömmlich sind. Wie alle grünen Teile der Pflanze enthalten sie Sambunigrin-Glykosid, aus dem sich giftige Blausäure abspaltet. Durch Erhitzen wird der Giftstoff zerstört, unwirksam gemacht.

Ilse Jaehner















Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie wir „Eist Uebst-Us Uebscht“-Gärtner es schaffen, Ihnen fast bis in das neue Jahr knackig-leckere Äpfel anbieten zu können, während die Ernte bei Ihnen zu Hause oft nur ein paar Wochen frisch bleibt? Dies geschieht nicht etwa durch chemische Zusätze, sondern lediglich durch eine optimale Lagerung bei uns vor Ort.


Nun, da die kalten Wintermonate begonnen haben und die Adventszeit uns einlädt den Winter zu genießen, beginnt die Ruhezeit für den Garten.

Wir selber sollten uns auch ein wenig Ruhe gönnen; vielleicht bei einer Tasse warmen Apfelpunsch oder mit einem herrlichen Bratapfel aus dem eigenen Garten. Ob nach einem langen, kalten Winterspaziergang, abends mit Freunden oder beim Lesen vor dem Kamin. Wie man sich auch zu dieser Zeit den Alltag mit Äpfeln versüßen kann, möchten wir „Eist Uebst – Us Uebscht“ -Gärtner Ihnen heute durch zwei Möglichkeiten beschreiben.

















Der Obstbaumschnitt im Winter ist die richtige Zeit, um auf Krebsstellen zu achten und diese rechtzeitig zu behandeln. Denn breitet sich der Krebs einmal aus, müssen befallene Äste oder gar ganze Bäume komplett entfernt werden. Im Erwerbsobstbau können durch den Obstbaumkrebs somit große wirtschaftliche Schäden entstehen. Nicht umsonst haben wir ein besonderes Augenmerk auf diese Krankheit.

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