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  • Rapport C.C 30.3.2017 Invitatioun C.C 30.03.2017  

Aus meinem Gärtchen

Fotogalerie - Sektionen

Aus meinem Gärtchen

Gaart an Heem Rollengergronn

 

In der Kleingartenanlage der Sektion Rollingergrund erzeugen wir schönes und gesundes Bio-Gemüse, ohne Pestizide, und trotzdem preiswert.

Auf den Bildern können Sie erkennen mit welchen preiswerten Hilfsmitteln wir Möhren, Lauch, Zwiebeln, Kohl usw. erzeugen. Es handelt sich um speziell für den Gemüseanbau vorgesehene Netze mit

den entsprechen den Halterungen, die im Handel angeboten werden.

Die Kosten pro laufenden Meter belaufen sich etwa auf 3,50 bis 5,00 Euros. Dieses Ver fahren

ist preislich günstiger als die Benutzung von Pestiziden. Gleichzeitig schützen wir die Bienen

und andere nützliche Insekten, wie Marienkäfer.

Versuchen Sie dieses Verfahren nächstes Jahr. Sie werden nicht enttäuscht werden.

Henri Alessandri

 

 

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GartenMaggyWiesCTF Maggy Wies produziert frisches und gesundes Gemüse  

























GartenMaggyWiesCTF2













































GartenMaggyWiesCTF3 Die weitere Produktpalette


Eine schöne schmiedeeiserne Pforte zwischen üppigen Buchenhecken muss der Besucher durchqueren um ins Reich von Maggy Wies zu gelangen. Der 10 Ar große Garten liegt gleich am Eingang zur Aktivitätszone „triangle vert“ in Ellingen „an Dudent“. Eine Oase der Ruhe zwischen der Nationalstraße N16 und der Aktivitätszone hat Maggy Wies hier geschaffen.

Eine gut gelaunte ehemalige Bankbeamtin empfängt mich im Eingangsbereich auf dem, akkurat geschnittenen, Rasen. Dieser Garten war schon das Kartoffelfeld der Großeltern, ihre Eltern hatten hier auch einen Garten und nun betreibt sie hier mit viel Freude einen Biogarten.

„Hei fillen ech mech wuel, keng Suergen, d‘Blumme si wéi meng Kanner an et mécht nëmme Spaass a vill Freed.“ Und dass es Spaß macht, merkt der Besucher sofort. Die Beete sind gepflegt, es wird nur einheimisches traditionelles Gemüse angebaut und der Schreiber dieser Zeilen kommt sich vor wie damals im elterlichen Garten.

„Als ich den Garten von meinen Eltern übernommen habe, habe ich den Garten komplett umgebaut.“ Maggy betont dass sie keine gärtnerische Ausbildung habe, dass das Gärtnern ihr aber im Blut liege. Sie zeigt mir die verschiedenen Komposthaufen im Schatten mächtiger Tannen um dann die Beete anzuschauen. Zuerst sind da die Hochbeete, die wesentlich wärmer sind. „Ich hatte bereits am 15. Mai Kopfsalat“ sagte sie stolz.

Die flachen Beete sind vom Blumen umgeben. Mangold wachse dieses Jahr eigentlich gut, meinte sie ehe sie dann vom „versauten Joer mam Wieder“ redete. Bei den Kürbissen werden Einbußen von über 30 % erwartet und die Ziertabakpflanzen machen keinen besonders guten Eindruck.

Die Gemüsebeete von Maggy sind in Mischkultur angelegt. Somit benötige sie absolut keine Spritzmittel. Im schmucken Gewächshaus gedeihen prächtige Tomaten der verschiedensten Sorten. Durch einen Bogen mit Tafeltrauben gelangen wir zu einem frisch gepflanzten Beet mit Endivien. Im Nebenbeet gedeihen Möhren und im abgeernteten Teil ist bereits Feldsalat ausgesät.

Maggy verkauft auch frisches Gemüse, sie mache wohl keine großen Geschäfte, doch sie freue sich über jeden Besuch im Garten und wenn sie dann gesundes Gemüse verkaufen kann, sei das doppelt schön. Fertige Gemüsekörbe kenne sie nicht, ihre Kunden sagen was sie haben möchten und Maggy nimmt dann das Gemüse frisch aus dem Beet.

Am Ende des Gartens, nahe den Johannisbeersträuchern steht ein kleines Gartenhäuschen, umgeben von Blumen, daneben ein kleiner Weiher.

Auf der Terrasse, wo auch regelmäßig Familientreffen statt finden hat Maggy ihre selbstgemachten Produkte ausgestellt. Ein reiches Sortiment an Kräuteröl und-essig sowie an verschiedensten Teesorten lockt gekauft zu werden. Hausgemachte Fruchtgelees runden das Angebot ab.

Abgegrenzt ist das Grundstück durch eine Buchenhecke, in der sich zahlreiche Vögel wohlfühlen. Außerdem hält sie den Lärm und die Abgase des Verkehrs der N16 fern. Ob sie all diese Arbeit im Garten allein mache, wollte ich wissen, worauf Maggy sagte, ihre Söhne Joé und Benoît seien eine wertvolle Hilfe beim Rasenmähen und Hecken schneiden.

Der Biogarten von Maggy Wies ist von montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Text und Fotos: JEM

Ein Teil der Yakushimanum Rhododendren

 

Pure Idylle erwartet den Besucher der 21,5 Ar großen Gartenanlage von Lydie und Raymond Heidt-Henkes in Petingen. Es ist eine Gartenanlage die Ruhe ausstrahlt, eine Einladung zur Erholung und für Momente zum Chillen.


Die schmalen, etwas verschlungenen Wege führen durch die Anlage, wo Anfang Mai zahlreiche Rhododendren in voller Blüte stehen. Diese Wege leiten den Besucher zu den verschiedenen gärtnerisch gestalteten Ecken. Fünf verschiedene Weiher mit ihren acht Wasserspielen und Springbrunnen sorgen
immer wieder für Abwechslung. Herrliche Ausblicke kann so der Besucher von 12 stilvollen Sitzgelegenheiten aus genießen.


Eine herrliche Hecke aus verschiedenen Holzarten grenzt das Grundstück zum nahen Wald hin ab.


„Jardin des Yak's“ nennt Raymond seinen Garten in dem er täglich 8 bis 10 Stunden arbeitet. Warum Yak? Raymond hat 300 Rhododendren und davon 130 verschiedene Rhododendren der Art Yakushimanum die selten höher als ein Meter werden, aber einen dichtkompakten Wuchs aufweisen.


Die auf der japanischen Insel Yaku Shima beheimatete Art Rh. degronianum ssp. yakushimanum var. yakushimanum ist namensgebend für diese Gruppe und hat an ihre Nachkommen einen schwachen, kompakten Wuchs und eine gute Winterhärte vererbt. Typisch ist das leicht gewölbte, dicht filzig, behaarte Laub,
das durch den Filz an der Oberseite sehr sonnentolerant ist. Die Blütenfarben sind meist in Pastelltönen gehalten und gehen beim Verblühen in weiß über.

Kunstwerke schmücken den Garten


Zusätzlich bereichern 50 Azaleen, 30 verschiedene Pieris (Schattenglöckchen), 40 Arten von Kalmia latifolia (Lorbeerrose), Kamelien, Choysia (Orangenblume), Enkianthus campanulatus (Prachtglocke) und Skimmia japonica (Skimmien) die Anlage.


Zwischen diesen Pflanzen stehen einige sehr interessante Ahornbäume (Acer) und Sträucher. Dazu zieren Mitten in der Anlage etwa hundert Beet- und Kletterrosen, meist englische Arten, den „Jardin des Yak's“. In der Gartenanlage verteilen sich neben dem Pflanzenreichtum auch mehrere Kunstwerke. Die stilvoll angepasste Dekoration wurde von namhaften Künstlern aus ganz Europa geschaffen.

Raymond und Lydie mit Gästen im Garten


Die Tatsache, dass Raymond alle einzelnen Pflanzen im Garten mit passenden Schildern aus Schiefer mit der jeweiligen botanischen Bezeichnung der Pflanze kennzeichnet, macht diesen Garten besonders für Botaniker interessant. Raymond und Lydie, die sich mit viel Liebe und Herz um die Rosenpracht kümmert, unterhalten den Garten. Lediglich ein Freund der Familie hilft bei der Verkabelung der verschiedenen Brunnen und Wasserspielen. Besuche des Gartens sind nach Terminabsprache (Tel 621 363 178) möglich

 

Fotos: Jean-Marie Backes

Ganz schön bergauf führt die kleine Straße nach Bürden, dem idyllischen Ort neben Warken. „Hier bist du schon im Ösling“ meinte Gast Kemp als er mich zusammen mit der Enkelin Laurie neben einem herrlichen Rosenstrauch am Eingang seines Grundstücks im Dauerregen begrüßt. Auf 400 Meter Höhe mit einem herrlichen Panoramablick befindet sich der Garten von Gaston und Cilly Kemp-Gloden.

 

Wedding Day mit tausenden von Blten1























Gaston Kemp mit Laurie bei der Rose Postillon













































Am Rande seiner Anlage befindet sich das mit 16 Ha größte zusammenhängende Weizenfeld Luxemburgs, erklärt Gast. Bei gutem Wetter hat man freie Sicht auf die Hochhäuser auf Kirchberg und gar die Halle der Cargolux auf Findel ist zu sehen. Doch soweit braucht man hier auf „Routfeld“ nicht zu schauen. Absolute Eye-catcher"sind die herrlichen Rosen der Familie Kemp. Gast ist etwas wehmütig, „die Blumen fühlen sich im Regen nicht wohl“, meinte er lakonisch. 400 verschiedene Rosensorten hat er in seinem Garten. Es sind hauptsächlich Strauch-, Hecken- und Rambler Rosen und stammen soweit wie möglich aus England. Wir stehen auf einer von Reben abgegrenzten Rasenfläche. Sie dient im Gartenbereich als Puffer und Ruhezone. Enkelin Laurie rennt sichtlich mit Begeisterung unentwegt durch den Garten und erzählt von einem Geheimweg der durch die Gartenanlage führe.

Sweet Juliet

 

Indessen erklärt mir Gast Wichtiges über seine Rosen und ihre Pflege. Dieses Jahr hat die Blüte in seinem Garten später eingesetzt und die Rosen verblühen sehr schnell. Darüber hinaus ärgert er sich über die nasse Witterung und beschwert sich, dass dadurch auch das Unkraut schneller wächst. Inmitten der herrlichen Rosen befindet sich auch ein klassischer Gemüsegarten wo besonders – wie soll es im Ösling wohl anders sein – Kartoffeln und Wurzelgemüse besonders gut gedeihen.


Dann schwärmt Gast von seinen Lieblingsrosen, wo ’Illusion’ diesen Winter nicht überlebt hat, doch einige Neutriebe wurden gesichtet, es bestehe also noch Hoffnung. Die mit tausenden Blüten aufleuchtende ’Wedding Day’, zusammen mit ’Guirlande d’amour’, ’Postillon’, ’Sweet Juliet’ unter anderen bilden herrliche überdimensionale Blumensträuße. Er hat keine Beet-Rosen, denn diese würden hier schwierig gedeihen. Sein belgischer Freund und Rosenzüchter aus den Ardennen habe auch Probleme mit solchen Rosen. Eine besondere Vorliebe hat Gast aber für die Rambler-Rosen die am Seiteneingang seines Grundstücks versuchen sich in den alten Apfelbäumen zwischen Haselnusssträußen wohl zu fühlen. Einen Tunnel hat Gast hier wzusammenwachsen lassen.


Eben kommt Cilly hinzu, sie hat gerade eine Pfarrkirche mit Rosen aus ihrem Garten geschmückt. Laurie rennt noch immer frei herum, ist begeistert und für Laurie’s Geheimweg gilt natürlich absolutes Fotoverbot.


Text und Fotos: JEM

Es ist Anfang Mai, die Natur erwacht, dieses Jahr vielleicht etwas später meinten die Gärtner vom Rümelinger „Hutbierg“. Die Rümelinger Lokalsektion der Liga CTF hat gleich mehrere Kleingartensiedlungen aufgebaut. Einige davon besuchten wir zusammen mit Nico Fantini, dem Generalsekretär der Liga. Nico war auch Präsident der dynamischen Sektion der Grubenarbeiter im äußersten Süden des Landes. Hier ist die Erde rot, wir sind im „Land der roten Erde“.

Der betonierte Zufahrtsweg auf dem „Hutbierg“ ist schnurgerade, rechts und links sind die Gärten angelegt. Die 34 Parzellen sind mehr oder weniger gut unterhalten. Diese 34 kleine eigene Welten, gestaltet nach den diversen Wünschen und Geschmäcken der Gartenpächter, dienen dem vorrangigen Ziel frisches und gesundes Gemüse zu züchten.

„Hier ist eine richtige Oase zur Erholung vom Alltag“ meinte Nico und trifft René in seinem Garten. Der Boden ist soweit zum Anpflanzen und Aussäen vorbereitet und Lauch, sowie einige Salatpflanzen stehen bereits im Gemüsebeet. Selbstverständlich ist auch ein Plausch auf der Terrasse des Gartenhäuschens angesagt.

Etwas weiter ist das Brummen eines Motors zu hören. Hub, ein Landwirt den es vor Jahren aus den Niederlanden nach Rümelingen verschlagen hat, ist im Begriff mit einer uralten Gartenfräse den Boden aufzulockern. Hub hat eine größere Parzelle und düngt mit Pferdemist, weil er diese günstig erhalte.

Auf „Rembour“ befindet sich eine weitere Gartenanlage der Sektion. Ich würde sagen sie sei etwas nostalgischer und romantischer, die Wege sind nicht asphaltiert und das Gelände hügeliger. Einer der Kleingärtner hat eben einen Feigenbaum in einen Kübel gepflanzt und meinte, die Wühlmäuse hätten ihm bereits drei solcher Bäume beschädigt. „Hier im Kübel kann wohl nichts mehr passieren“ meint er.

Im Garten gegenüber treffen wir Carlo. Nach getaner Arbeit will er gerade weggehen, doch warum er einen Schrebergarten habe wollte ich wissen: „Ech wëll wëssen wat ech iessen“ sagte der Eisenbahner in einem bestimmten Ton.

Nico bemerkt dass die Sektion noch einige kleinere Gartenanlagen habe, und die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung recht gut sei. Der ehemalige Bürgermeister saß regelmäßig auf einer Ruhebank am Rande der Gartensiedlung und bereitete dort seine Reden vor.

Die 250 Mitglieder starke Sektion träumt von einem Gemeinschaftsgarten und vielleicht einem Lehrgarten nach dem Muster des Lehrgartens in der Nachbargemeinde Kayl-Tetingen.

Text und Fotos: Jean-Marie Backes

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