GartenMaggyWiesCTF Maggy Wies produziert frisches und gesundes Gemüse  

























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GartenMaggyWiesCTF3 Die weitere Produktpalette


Eine schöne schmiedeeiserne Pforte zwischen üppigen Buchenhecken muss der Besucher durchqueren um ins Reich von Maggy Wies zu gelangen. Der 10 Ar große Garten liegt gleich am Eingang zur Aktivitätszone „triangle vert“ in Ellingen „an Dudent“. Eine Oase der Ruhe zwischen der Nationalstraße N16 und der Aktivitätszone hat Maggy Wies hier geschaffen.

Eine gut gelaunte ehemalige Bankbeamtin empfängt mich im Eingangsbereich auf dem, akkurat geschnittenen, Rasen. Dieser Garten war schon das Kartoffelfeld der Großeltern, ihre Eltern hatten hier auch einen Garten und nun betreibt sie hier mit viel Freude einen Biogarten.

„Hei fillen ech mech wuel, keng Suergen, d‘Blumme si wéi meng Kanner an et mécht nëmme Spaass a vill Freed.“ Und dass es Spaß macht, merkt der Besucher sofort. Die Beete sind gepflegt, es wird nur einheimisches traditionelles Gemüse angebaut und der Schreiber dieser Zeilen kommt sich vor wie damals im elterlichen Garten.

„Als ich den Garten von meinen Eltern übernommen habe, habe ich den Garten komplett umgebaut.“ Maggy betont dass sie keine gärtnerische Ausbildung habe, dass das Gärtnern ihr aber im Blut liege. Sie zeigt mir die verschiedenen Komposthaufen im Schatten mächtiger Tannen um dann die Beete anzuschauen. Zuerst sind da die Hochbeete, die wesentlich wärmer sind. „Ich hatte bereits am 15. Mai Kopfsalat“ sagte sie stolz.

Die flachen Beete sind vom Blumen umgeben. Mangold wachse dieses Jahr eigentlich gut, meinte sie ehe sie dann vom „versauten Joer mam Wieder“ redete. Bei den Kürbissen werden Einbußen von über 30 % erwartet und die Ziertabakpflanzen machen keinen besonders guten Eindruck.

Die Gemüsebeete von Maggy sind in Mischkultur angelegt. Somit benötige sie absolut keine Spritzmittel. Im schmucken Gewächshaus gedeihen prächtige Tomaten der verschiedensten Sorten. Durch einen Bogen mit Tafeltrauben gelangen wir zu einem frisch gepflanzten Beet mit Endivien. Im Nebenbeet gedeihen Möhren und im abgeernteten Teil ist bereits Feldsalat ausgesät.

Maggy verkauft auch frisches Gemüse, sie mache wohl keine großen Geschäfte, doch sie freue sich über jeden Besuch im Garten und wenn sie dann gesundes Gemüse verkaufen kann, sei das doppelt schön. Fertige Gemüsekörbe kenne sie nicht, ihre Kunden sagen was sie haben möchten und Maggy nimmt dann das Gemüse frisch aus dem Beet.

Am Ende des Gartens, nahe den Johannisbeersträuchern steht ein kleines Gartenhäuschen, umgeben von Blumen, daneben ein kleiner Weiher.

Auf der Terrasse, wo auch regelmäßig Familientreffen statt finden hat Maggy ihre selbstgemachten Produkte ausgestellt. Ein reiches Sortiment an Kräuteröl und-essig sowie an verschiedensten Teesorten lockt gekauft zu werden. Hausgemachte Fruchtgelees runden das Angebot ab.

Abgegrenzt ist das Grundstück durch eine Buchenhecke, in der sich zahlreiche Vögel wohlfühlen. Außerdem hält sie den Lärm und die Abgase des Verkehrs der N16 fern. Ob sie all diese Arbeit im Garten allein mache, wollte ich wissen, worauf Maggy sagte, ihre Söhne Joé und Benoît seien eine wertvolle Hilfe beim Rasenmähen und Hecken schneiden.

Der Biogarten von Maggy Wies ist von montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Text und Fotos: JEM

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