5.5

Naturnaher Rasen

Anlegen einer strapazierfähigen Grünfläche mit Gänseblümchen, Hornklee, Löwenzahn

Verwendung: Freizeitraum, vielseitig nutzbar
Probleme Rasen: Hoher Wasserverbrauch, Einsatz von Herbiziden und Düngemitteln , hoher Pflege- und Finanzaufwand, keine Nahrung für Insekten
Vorteile: Artenreich, äußerst strapazierfähig, schont Umwelt, Gesundheit und Geldbörse, weniger Arbeitsaufwand, optisch interessanter, weniger Wasserbedarf.
Nachteile: Unregelmäßige Wuchshöhe, einige blütenbesuchende Insekten können stechen
Umsetzung: Seltenere Mahd, geringere Schnitthöhe ist möglich, Abtransport von Schnittgut oder Mähen mit Mulchaufsatz (Schnittgut bleibt auf der Fläche), Verzicht auf Dünger und Herbizide, weniger gießen ist nötig, evtl. Einsaat von Kräuterrasen oder Blumenwiese
Neuanlage: Umgraben, Einsaat angepasster Mischung mit Kräutern, bei hohem Unkrautaufkommen Mahd in niedriger Höhe nach Keimung, Vorangehende Kartoffelpflanzung lockert die Erde und verringert Unkrautwuchs
Umgestaltung bestehender Flächen: Bestehende Rasenflächen mit geeignetem Gerät (Vertikutierer, Egge) oberflächlich anreißen, sofort die gewünschten zusätzlichen Arten einsäen. Andere Möglichkeit: Flächen oberflächlich anreißen und mit Schnittgut artenreicher Flächen mulchen (enthält Samen).
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