2.5

Rubus idaeus

Himbeere

Reihenabstand: 120-160 cm
Pflanzenabstand: 40-60 cm
Alter: Sommergrüner Schein-Strauch
Standort: Sonnig bis lichter Schatten (Waldrandpflanze!)
Pflanzung: Im Herbst oder Frühling
Pflege: Mulchdecke oder Einsaat von Gründünger gegen Beikraut-Aufwuchs und als Standortverbesserung, jäten, nicht hacken (Flachwurzler); im Herbst Düngung mit Hornspänen und etwas Gesteinsmehl unter der Mulchdecke
Ernte: Je nach Sorte Juli bis zum Frost















Vitamine:

A, B1, B2, B6, C, E

Mineralstoffe:

Zink, Eisen, Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium

Verwendung:

Mit unterstützender Wirkung Steigerung der Abwehrkräfte, Förderung der Wundheilung

Gute Nachbarn:

Brombeere, Erdbeeren, Gurken, Möhren, Rote Bete

Schlechte Nachbarn:

Erbsen, Kartoffeln

Gründüngung/Mulch:

Mulchen mit altem Stroh, Laub, Rindenmulch, Heu; im Herbst mit verrottetem Mist. Im Frühjahr kann eine Gründüngung aus Perserklee, Ringelblumen und Sommerwicken eingesät werden, die dazu beitragen, dass der Boden beikrautfrei und feucht bleibt.

Krankheiten:

Rote Wurzelfäule, Rutenkrankheit, Botrytis-Fruchtfäule

Schädlinge:

Blattläuse, Spinnmilben, Gallmilben, Himbeerkäfer, Himbeergallmücke

Insekten-/Bienenweide:

Sehr hohes Nektar- und Pollenangebot für Honigbiene, Baum- und Ackerhummel

Ohne Pestizide gegen Schädlinge und Krankheiten vorgehen:

Gegen Schädlinge:

Schädlingen morgens abklopfen und Entfernen
Nützlinge fördern

Gegen Krankheiten:

Robuste Sorten auswählen, rechtzeitiges Auslichten, Befallenes entfernen, Spritzen von Schachtelhalmtee zur Vorbeugung und bei Befall, im Herbst abgetragene Zweige dicht über dem Boden abschneiden. Auf gute Bodenfeuchtigkeit achten. Ganzjährig für Mulchschicht sorgen (die Himbeere ist eine Waldpflanze).

Nützlinge

Raubwanzen, Schlupfwespen, Gallmücken, Florfliegen, Marienkäfer, Schwebfliegen, Florfliegen, Raubmilben

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