1.5

Solanum lycopersicum

Tomate

Reihenabstand: Unter Glas 60 cm, im Freiland 50-80 cm
Pflanzenabstand: Unter Glas 75 cm, im Freiland 100 cm
Saattiefe: 1 cm
Bodentemperatur: Optimal sind 18-22°C
Alter: Einjährig (mehrjährig ist in frostfreien Bereichen möglich)
Aussaat: Voranzucht im Haus ab Februar
Auspflanzen (Freiland): Ab 15.-20. Mai (nach dem Frost)
Standort: Sonne und viel Wärme, am besten regengeschützt, können immer auf denselben Standort gepflanzt werden (wenn keine Krankheiten auftraten)
Ernte: Juni- Oktober
































Vitamine:

B1, B2, B3, C

Mineralstoffe:

Calcium, Eisen, Magnesium, Natrium, Phosphor, Kalium, Zink, Selen

Verwendung:

Enthaltene Beta-Carotine und Anthocyane (rote Farbstoffe) wirken zellschützend und –regenerierend (unterstützende Wirkung)

Gute Nachbarn:

Buschbohnen, Knoblauch, Kohl, Kohlrabi, Kopf- und Pflücksalat, Lauch, Paprika, Petersilie, Sellerie, Spinat, Zucchini

Schlechte Nachbarn:

Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln

Mischkultur:

Mit Tagetes / Studentenblume

Gute Vorkultur:

Bohnen, Brache

Schlechte Vorkultur:

Kartoffeln, Aubergine, Paprika

Gründüngung/Mulch:

Serradella aussäen und unterhacken, wenn sie ca. 10 cm hoch ist. Mulchen mit kalihaltigen Beinwellblättern.

Krankheiten:

Kraut-/Braunfäule, Dürrfleckenkrankheit, Graufleckenkrankheit, Samt- und Braunfleckenkrankheit, Fusarium-Welke, Verticillium-Welke, Grauschimmel, Didymella-Stängelfäule

Schädlinge:

Spinnmilben, Weiße Fliege, Blattläuse, Raupen, Thripse, Tomatenminiermotte

Insekten-/Bienenweide:

Nein, windbestäubt

Ohne Pestizide gegen Schädlinge und Krankheiten vorgehen:

Gegen Schädlinge:

- Kontrolle
- Nützlinge fördern (Schlupfwespen)
- Im Gewächshaus Gelbtafeln aufhängen

Gegen Krankheiten:

- Befallene Pflanzenteile sofort entfernen (nicht auf dem Kompost entsorgen)
- Vor Nässe / Regen schützen durch Folie / Glas
- Auf großzügige Pflanzabstände achten
- Auf ausreichende Wasserversorgung achten, dabei niemals von oben gießen, sondern immer nur den Boden seitlich der Pflanzen (am besten warmes, abgestandenes Regenwasser verwenden). Gut ist, wenn beim Auspflanzen die untersten zwei Blätter entfernt werden und die Pflanze tief gepflanzt wird (zusätzliche Wurzelbildung an den Stellen, wo die Blätter waren –> zusätzliche Wasser- und Nährstoffaufnahme)
- Auf ausreichende Nährstoffversorgung achten: bei der Beetvorbereitung Kompost oder verrotteten Mist
- Einarbeiten, die Pflanzen von Juli – September mit regelmäßigen Pflanzenjauchen-Gaben stärken (z. B. Brennnesseljauche), Überversorgung mit Stickstoff jedoch vermeiden
- Schachtelhalm-Brühe spritzen (zur Vorbeugung gegen Pilzkrankheiten, bei Befall drei Tage in Folge damit spritzen)
- Gegen typische Tomatenkrankheiten mit Magermilchbrühe spritzen (1 l Milch auf 6 l Wasser) oder Knoblauch- oder Zwiebelschalentee spritzen
- Mit Tagetes unterpflanzen

Nützlinge:

Schlupfwespen, Raubwanzen, Gallmücken, Florfliegen, Marienkäfer

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